Foto: MEDIABEL | Stefan Gottschalk

Taekwondo: Auftakt für DTU Final6 Events – Bavaria Open 2021 am 09.10. in Nürnberg

Endlich! In Nürnberg fand am 9. Oktober das erste Event der diesjährigen Final-6-Turnierserie nach einer langen coronabedingten Pause statt.

Ein großes Aufatmen ging durch die Vierfachhalle: Alle Anwesenden zeigten sich nach der langen Pause hochmotiviert. Dabei hat sich viel geändert seit dem letzten Turnier. Es gibt für solche Großveranstaltungen neue Auflagen und Hygienekonzepte, die es zu erfüllen gilt. An dieser Stelle ein Riesenkompliment an den Veranstalter und sein Orga-Team, die sich dem Aufwand in dieser noch immer ungewissen Corona-Zeit nicht gescheut und mit Mut und Kooperation ein erfolgreiches Turnier auf die Beine gestellt haben.

Die Atmosphäre war an diesem Samstag eine besondere: Man hatte fast den Eindruck, dass alle Anwesenden einfach nur glücklich und zufrieden über das Angebot waren. Die Stimmung war gut, fast zu locker für ein Kampfsport-Event und eher an einen Familienausflug erinnernd. Die Zuschauer schienen sich für alle Kämpfe gleichermaßen zu interessieren und an vielen Stellen gab es Applaus für gelungene Aktionen. Die Tribüne war gut gefüllt, doch die Zuschauer hielten sich konsequent an das Hygienekonzept.

Auch neben der Matte gab es besondere Highlights. Erwähnenswert ist hier nicht zuletzt Catering.  Das Wetter hat – Gott sei Dank – mitgespielt und die Sonne lachte den Gästen in der Lounge im Außenbereich vor der Halle ins Gesicht, und sorgte für gute Laune – das muss an dieser Stelle einfach mal erwähnt werden – sensationell leckere Kuchen!

Organisation im Sinne der Sportler

450 Sportler starteten in Nürnberg auch sechs Wettkampfflächen. Bei der Organisation der Wettkämpfe ging man neue Wege. Der Wettkampftag begann mit den jüngsten Teilnehmern: Auf allen sechs Kampfflächen verteilten sich die Jugend C/D-Protagonisten.  Für Ausrichter Abdulah Ünlübay war das die größte Herausforderung an diesem Wettkampftag: Ausreichend Westen und Helme in dieser Größe und Menge zu organisieren, war gar nicht so einfach.

Die Kleinen vorzuziehen, wurde von allen Teams schon bei der Teambesprechung begrüßt.  Denn diese leiden durch die sonst üblichen Wartezeiten am meisten. Wir haben es bereits in einer Kolumne angeregt, in Nürnberg wurde es vorbildlich umgesetzt. Klasse!

Nach der Jugend C/D kamen dann die Kadetten an die Reihe. Die jüngsten wechselten, sichtlich zufrieden, in die Rolle der Zuschauer und konnten sich ganz in Ruhe die Kämpfe ihrer Vorbilder und Teamkollegen anschauen. Auch für die Kadetten ging es geschlossen auf den kompletten Kampfflächen weiter. Man merkt es sofort: Die intensive Turnierphase ohne Unterbrechungen bietet für die Sportler einen perfekten Rhythmus. Als Dank durften sich die Zuschauer über hochkarätige Wettkämpfe freuen.

Mit den Wettkämpfen der Jugend A und Senioren rundete ein Highlight ein durchweg großartiges Turnier an diesen sonnigen, schönen Spätsommertag im Oktober ab. Das Konzept ist gut, alle Sportler haben es sofort angenommen. Es gab durchweg nur positives Feedback – denn es gibt, wenn einmal in sein Turnier gestartet ist, keine langen Wettkampfpausen und Rhythmus und Anspannung können besser gehalten werden.

Talentsichtung in Bayern

In Nürnberg drehte außerdem Talentscout Sasan Dalirnejad unermüdlich seine Runden. Beeindruckend wie intensiv er die Kämpfe verfolgte: Er war schon beim ersten Kampf des Tages am Mattenrand zu sehen, aber auch beim letzten Kampf war er mit einem sichtbar vollgeschriebenen Notizblock noch genauso aufmerksam und notierte eifrig Informationen.

Übrigens: Auch beim Final6-Turnier in Sachsen-Anhalt am 13. November wird er wieder den Nachwuchs scouten. Die dann auserwählten werden zu einem DTU-Talent-Camp eingeladen.

Turnierdaten:
– 6 Flächen
– 450 Sportler
– 53 Kämpfe pro Kampffläche
– PSS-Westen & PPS-Helme mit Visier

Fazit: Glückwunsch BTU – das Turnier war großartig! Die Offiziellen übertrugen ihr Umgangsformen spielend auf die Sportler. Auch auf den Matten war der Umgang souverän und freundlich. Die Stimmung war, wie das Wetter, einfach perfekt für so eine Veranstaltung. Der neue Modus findet gefallen und großen Anklang bei den Teams. Das hat Spaß gemacht und macht Lust auf mehr. Taekwondo Aktuell – November 2021

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Auch gab es für den Verein am Rauen Werth – T.S. Wuppertal e. V. – ein paar Medaillen bei der Deutschen Meisterschaft in Ochsenhausen. Insgesamt durfte man sich über1x Gold, 2x Silber und 2x Bronze freuen.

Herzlichen Glückwunsch:
1. Platz Ashley Sosna
2. Platz Nilcan Ulusoy
2. Platz Anna Liberis
3. Platz Leonora Hajdini
3. Platz Yagiz Ulusoy

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Stefan Gottschalk

Als Finanzierungs- und Leasingspezialist sind Weiterentwicklungen für mich immer eine interessante Sache. Stillstand bedeutet Rückschritt. Nach diesem Motto lebe ich und habe mit dieser Maxime bereits einiges in meinem Leben erreicht. Technischer Fortschritt, die wirtschaftliche Entwicklung und der schnelle Motorsport stehen im Mittelpunkt meiner Interessen. Aus Begeisterung für Neues aus Wirtschaft, Technik und Maschinen! #fairleasen #mediabel

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