AMYGA-Live-Party 2002 – THE REFLECTION

AMYGA-Live-Party 2001: Die Eintrittskarte!

Als ich an diesem denkwürdigen Abend des 1. Februar 2002 gemeinsam mit meiner kleinen illustren Posse im alterwürdigen Wuppertaler LCB den unterirdischen Ort unserer Bestimmung suchte und schließlich, dem strengen Auge des Sicherheitspersonals genügend, auch fand, schien inmitten der zahlreich erschienenen Party-People jeglichen adulten Zustandes und ca. 500 Mann an der Zahl noch nicht wirklich die richtige Stimmung zu herrschen, in der man gewöhnlich fette Feten so richtig ausgelassen zum Siedepunkt kochen lässt. Doch wer hätte es gedacht – erstens kommt es anders als man denkt und zweitens sollte man sich nicht von der anfänglichen Zurückhaltung des Publikums täuschen lassen, das man in hiesigen bergischen Gefilden für gewöhnlich antrifft. Doch was erzähle ich hier eigentlich, habe ich doch an besagtem Abend wirklich eine Menge wirklich netter Leute von überall her aus Nah und Fern, Ost und West getroffen, die eindrucksvoll zeigten was mit Gotti’s vielgepriesener „unity“ gemeint ist!

Ja man muß schon sagen, da haben die generösen Gastgeber Gotti und Sonja keine Mühe gescheut um es richtig krachen zu lassen. Nachdem wir uns nun an den leckerlichen Basics fett und rund gemästet hatten und schon den einen oder anderen Kurzen zum feinen Pilsettchen weggezogen hatten – An dieser Stelle seien natürlich auch all die fleißigen Bienchen erwähnt, die unter der Leitung von Sonja’s routinierter Führung emsig für jegliche Art essentiellen Nachschub sorgten – schien nicht nur uns langsam ein sehnsüchtiges Gefühl der Spannung emporzusteigen, kein Wunder, erwarteten wir doch schon schön angewärmt, die Kehlen geölt (wobei uns vor allem der nette kleine Italiener mit der coolen „Vo-ku-hi-la“ und den filmreifen Cocktail-Showeinlagen a la Tom Cruise tatkräftig mit würzigen Kurzen unterstützend zur Seite stand) und tanzbeinjuckig ein neues Kapitel, dessen, was wir so insgeheim von einem echten ruhmreichen AMYGA-Event erwarteten. Und wie kann es anders sein – keine Kosten und Mühen hat man auch bei diesem Programmpunkt gescheut, um das Wuppertaler Publikum mit einem erneuten Gig, wenn auch beim einen oder anderen die Erinnerung schon verblassen sollte, von „Klirrfaktor“, der aufstrebenden Elektro-Perle des malerischen Ruhrgebiets zu verwöhnen.

AMYGA-Live-Party 2001: Gotti nach seinem Gastauftritt.

Zu fortgeschrittener Stunde und doch passend am Höhepunkt der Spannung wurden wir mit dem ersten phaten Flächenbombardement von „ILLUSION“ erlöst und wussten – ja wir hatten diese Nacht das einzig wahre „Rund-um-sorglos-Verwöhnpaket-Erster-Klasse“ gebucht und würden nicht enttäuscht werden. Mastermind Klirr-Mike (Mike Hauptmann) und seine neuen Freunde an Tasten (NeuroC) bzw. an den Mainvocals („Mr.- noch-am-Stimmband-Austesten-Tilo“) führten durch ein illustres Set vom Album „Kunststoff“ bekannter und neuer, absolut jungfräulich und definitiv noch never-ever performter Songs – in Reihenfolge nach dem Intro: „SIEG DER WISSENSCHAFT“, „DAS SPIEL IST AUS“, „ICH WAR (neu!!!)“, „WELT IN SCHERBEN“, „FÜR IMMER (Ärzte Cover)“, „DEKADENZ“, „BIS DER ARZT“ und „ELIXIER“ (beide Songs u.a. … mit Gastsänger „Gotti“ am Mic der uns den „Dave“ machte und somit sprichwörtlich das Publikum zu Mitfeiern aufforderte. Man hätte es nicht schöner schreiben können als Karsten W. alias KWFussballgott: „Wenn aus der Band noch etwas werden soll, muß Gotti aber immer auf der Bühne stehen und da seine Art von Musikkultur zelebrieren, die es locker schaffen konnte, die Herzen des Publikums zu erobern!“).Der reguläre Teil kulminierte perfekt getime-t in einem allumfassenden Geburtstagsständchen für „Gotti“. Doch es sollte auf hundertfaches „Shake-hands“ und ungezählten Bussis noch eines draufgesetzt werden. Den krönenden Abschluß der enthusiastischen Show in neuer Besetzung bildete der vom angestachelten Publikum (sogar der „OrangWutan“ ließ für das Konzert mit seinen Mannen ab vom „Wodka-Redbull“-Vernichten und man muß doch wieder mal neidlos eingestehen, dass neben den Klirr-Groupies vor allem die WSVer für die absolute Party-Stimmung sorgten) frenetisch erkämpfte Zugabenblock mit „ZAUBERSTAB“ (performed im „AGRO“-Mix vom Gastsänger „AGRO (RECTOR SCANNER)“, der sich seine Frei-Frikadellen damit redlich verdient hat und mit einigen Showeinlagen der Gäste, an die man das Mikro großzügigerweise zur Selbstdarstellung bei fortgeschrittenem bedenklichen Zustand weiterreichte) und dem neuen Song „WIR HABEN’S GEWUSST (neu!!!) Wer nun dachte, dass sich nach diesen schweißtreibenden 75 Minuten Finsternis und die Schatten der Nacht über den Feiernden senken würde, der irrte gewaltig.

Hatte ER vor dem Gig noch kaum eine der fleißig bechernden Seelen zum wackeln bewegen können, so sah Thorsten H. alias „DJ Amyga“ die Zeit für gekommen, den reifen Herrschaften um den bemitleidenswerten (;-)) Dreißiger-Jubilar zu zeigen, was eine fiese Blutgrätsche ist und legte auf – Hossa! – Man! Da brannte bei den unvermeidlichen und lautstark sonor „kommentierten“ Hymnen unserer NDW-Sozialisation der Plattenteller bis in die Puppen, als wäre es nie anders gewesen! Was bleibt uns da als Resümee noch zu sagen – Kann es etwas schöneres geben als ein rundum gelungener Event, einem, wie man immer wieder gern beiwohnen möchten, ein Event, an dem Mandy und Petra, denen es sehr gut gefallen hat neue „Klirr“-Fans geworden sind, an dem Stefan R. … tanzte „…bis der Arzt kommt“, Andre H. aus W. so heftig gefeiert hat … Gästebuchauszug: „Unangenehm ist mir allerdings dieser Hesiheselschwächt aufgefallen, der anglich wieder gesundheitliche Probleme vortäuschte!!! Ich denke, er wollte nur Aufmerksamkeit erregen (harharhar). Aber das ist nur eine persönliche Vermutung. Ich denke, da werde ich auch Anzeige wegen Provokation erstatten“ … , dass er schließlich sogar vom „Notarzt“ abgeholt werden musste und ich erst am nächsten Tag bei den unerträglichen Strahlen der Nachmittagssonne den schweren Schädel langsam wieder ans Sinnieren gewöhnen konnte?! EIN PROSIT DER GEMÜTLICHKEIT! Stephan (Ed)el kommentierte exklusiv von der „1.AMYGA-LIVE-PARTY“ im LCB-Wuppertal, 01.02.2002>> Mal sehen, es geht immer weiter … 😉

Stefan Gottschalk

Als Finanzierungs- und Leasingspezialist sind Weiterentwicklungen für mich immer eine interessante Sache. Stillstand bedeutet Rückschritt. Nach diesem Motto lebe ich und habe mit dieser Maxime bereits einiges in meinem Leben erreicht. Technischer Fortschritt, die wirtschaftliche Entwicklung und der schnelle Motorsport stehen im Mittelpunkt meiner Interessen. Aus Begeisterung für Neues aus Wirtschaft, Technik und Maschinen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.