Markus Rumpold. Foto: ConverTTable

ConverTTable – der Designer-Renntisch: Schneller, tiefer, breiter …

Als Markus Rumpold vor ca. zehn Jahren zum ersten Mal seinen Designer-Tisch und Rennsitz der Simracing-Szene vorstellte, waren die meisten auf Anhieb begeistert. Der „Tisch“ sah nicht nur Edel aus, er machte auch einen bis dahin unerreicht hochwertigen Eindruck. Auch mit der Produktpräsentation ging der Designer komplett neue Wege. Er benutzte am liebsten bewegte Bilder mit Ton und es gab einige Filme über den „ConverTTable“ bei YouTube zu finden. Zehn Jahre später geht der Sitz nun in die nächste Runde, die Kosten konnten soweit gesenkt werden das der „Tisch“ einer viel größeren Zielgruppe präsentiert werden kann. Aber nicht nur der Preis hat sich geändert, auf Nachfrage auch das Material und die Farbe. Aber liest selbst, wir haben Markus Rumpold getroffen und konnten uns über den aktuellen Stand der Produktion aus erster Hand informieren.

ConverTTable ab Herbst auch in einer günstigen Version erhältlich

Markus, ich war schon immer ein großer Fan von Deinem „Simulator“. Für mich verbindet er Eleganz, Hobby und Motorsport. Was waren Deine erste Gedanken, wie kam Deine Idee zur Vollendung?
Makus Rumpold: Meistens gibt es vor einer Innovation ein Problem. So war es auch bei mir. Ich wollte mir zu Hause ein Simulator Cockpit bauen und dachte mir „Wo soll ich das nur unterbringen wenn ich nicht spiele?“ Dann sah ich auf meinen Couchtisch und der ConverTTable war geboren.

Bis zur Vollendung war dann doch etwas an Schweiß und Mühen notwendig. Ich habe zum Beispiel einen Ferrari F355 vermessen um das Sportwagenfeeling so gut wie möglich abzubilden. Wenn man genau hinsieht, merkt man gleich, dass man sehr niedrig im ConverTTable sitzt. Nach zwei Prototypen war der ConverTTable dann bereit für die Serie!

Wie würdest Du Deinen ConverTTable beschreiben?
Markus Rumpold: Der ConverTTable ist Couchtisch und Fahrsimulator zugleich! Er ist schon so etwas wie ein Lebensprojekt für mich. Im März 2008, also genau vor 10 Jahren habe ich ConverTTable gegründet. Das Interesse von Leuten einen zu haben war immer da, also gibt es ihn auch heute noch! Er wurde als hochpreisiges Designobjekt angesiedelt. Aktuell ist er ab 3999€ inkl. RECARO Sitz zu haben. Die Neugeburt steht ihm noch bevor! Ich arbeite ja schon etwas länger an einer günstigeren Version, die weniger als die Hälfte kosten wird. Er heißt ConverTTable LM. LM steht für Leichtmetall und ist zum selber zusammen bauen. Start ist im Herbst des heurigen Jahres. Ich freu mich schon drauf!

Zeitloses Design in allen Wunschfarben verfügbar

Erzähle uns von dem Weg bis zur ersten Präsentation. Ich kann mich noch sehr genau an Deine langen Reisen mit dem einzigen Prototyp und gemeinsame Messen erinnern!?
Markus Rumpold: Die erste Präsentation des Prototypen war in Kotrijk 2008 in Belgien – auf einer Messe für Möbeldesign. Ich bin damals mit meinem Bruder und meinem alten Mercedes w123 der über 400.000km am Buckel hatte rausgefahren. Der ConverTTable kam gut an und so war ich angespornt weiter zu machen. Um so weit zu kommen war sehr viel Arbeit und viel probieren notwendig. Der erste Prototyp hatte noch dazu einen selbst entwickelten Sitz.

Was hat sich am ConverTTable geändert?
Markus Rumpold: Vom Design her hat sich seid 2010 nichts mehr geändert. Also ab dem ersten Serienmodel. Finde ich auch gut so. Das schöne am ConverTTable ist eben das er zeitlos ist.

Der Sitz war nie wirklich weg, hat seit Jahren eine große Fangemeinde und genießt mittlerweile Kultstatus. Wer gehört für Dich zur perfekten Zielgruppe?
Markus Rumpold: Das mit der Zielgruppe ist nicht so einfach. Er ist ja eine Mischung aus Möbel und Computerperipherie. Beworben habe ich den ConverTTable damals mit einem Sim-Racing Team. Er kam zwar gut an, war dann für die Masse aber doch zu teuer. Deshalb freue ich mich schon auf das günstigere Model. Damit kann ich ein viel breiteres Spektrum an Leuten ansprechen. Grundsätzlich interessiert sich jemand besonders für den ConverTTable wenn er Gaming und Design mag. Interessanterweise gibt es auch recht viele Frauen, die den ConverTTable einfach als Designobjekt mögen. Also weniger fürs Spielen, sondern mehr fürs Auge.

Sitzposition des ConverTTable nach Vorbild des Ferrari F355

Der klassische Simracer gehört leider nicht zur Zielgruppe. Teams im realen Motorsport könnten aber sehr wohl zur Zielgruppe gehören. Gerade in den Trailern ist ja bekanntlich nicht viel Platz. Hast Du bei Deinen Änderungen auch an solche Einsatzmöglichkeiten Gedacht?
Markus Rumpold: Ich denke schon, dass der klassische Simracer zur Zielgruppe gehört! Neu ab heuer ist zum Beispiel der Adapter für einen Fanatec Shifter und die Fanatec Handbremse. Anspruchsvolle Fahrer wollen eben so etwas haben. Der ConverTTable war zuerst als Racing Möbel für zu Hause gedacht. Da Anfragen von Firmen kamen habe ich damit auch einige Messeauftritte absolviert. Bin also immer offen für neues!

Wie geht es jetzt weiter? Können interessierte Kunden schon einen neuen „Tisch“ bestellen?
Markus Rumpold: Der ConverTTable kann ganz einfach per E-Mail (office@converttable.com) geordert werden. Gegen Aufpreis ist er auch in allen Farben oder Holzsorten erhältlich. Interessant wird es dann im Herbst mit dem günstigeren Modell. Kann schon mal verraten das er ganz in schwarz sein wird, bis auf das Holz innen!

Moderne Möbelhäuser bieten heutzutage einiges an innovativen Möbel an, warum findet der Endkunde nicht auch den ConverTTable im heimischen Möbelhaus?
Markus Rumpold: Ich habe mich ehrlich gesagt nicht so sehr darum gekümmert hier Kontakte zu knüpfen. Mal sehen, vielleicht ergibt sich ja noch was

Was wünscht Du Dir für die Zukunft?
Markus Rumpold: Ich wünsch mir, dass die Nachfrage noch lange bestehen bleibt und es den ConverTTable somit noch sehr lange geben wird! Stefan „Gotti“ / Manuel Schulz

Stefan Gottschalk

Als Finanzierungs- und Leasingspezialist sind Weiterentwicklungen für mich immer eine interessante Sache. Stillstand bedeutet Rückschritt. Nach diesem Motto lebe ich und habe mit dieser Maxime bereits einiges in meinem Leben erreicht. Technischer Fortschritt, die wirtschaftliche Entwicklung und der schnelle Motorsport stehen im Mittelpunkt meiner Interessen. Aus Begeisterung für Neues aus Wirtschaft, Technik und Maschinen! #fairleasen #mediabel

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